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Schichtdickenmessung
Grundlagen zur Messmethode


Zur Bestimmung der Schichtdicke wird ein allgemein bekannter Effekt ausgenutzt, der z.B. bei Seifenblasen oder einem dünnen Ölfilm auf Wasser auftritt. Man sieht Farberscheinungen, die sich mit der Dicke der Schicht entsprechend ändern, indem z.B. eine Seifenblase weiter aufgeblasen wird. Besuchen Sie auch diese Soap Bubble Web Seite, die ein paar interessante Fotografien und Erläuterungen zum Thema enthält!

Die "Farben an dünnen Schichten" beruhen auf einer sogenannten Interferenz-Erscheinung, das heißt auf der Überlagerung von Lichtwellen, die an der Vorder- und Hinterseite der Schicht (sprich: an zwei Grenzflächen unterschiedlicher optischer Dichte) reflektiert worden sind:
 

Das Interferenz-Modell zur Schichtdickenmessung
 

Die ungestörte Überlagerung der beiden reflektierten Lichtstrahlen 1 und 2 führt nun zu periodischen Aufhellungen (Verstärkung) und Auslöschungen (Abschwächung) im Spektrum eines weißen Kontinuumstrahlers, z.B. des einer Halogenlampe. Da die Überlagerungen der beiden Teilstrahlen nicht rein additiv ist, spricht man von einer Interferenz. Die Abbildung unten zeigt beispielhaft das Interferenzspektrum einer 1 Mikrometer und das einer 2 Mikrometer dicken Schicht:
 

Beispiele von Interferenzspektren
 

Das so erzeugte Interferenzspektrum wird von unseren TranSpec Spektrometern erfasst, spektral analysiert und daraus die gesuchte Schichtdicke berechnet.
 


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Letzte Änderung:  02. January 2008